Winterzeit ist Hilfszeit: Unterstützung für ältere Nachbarn in der kalten Jahreszeit
02.12.2025 · Lesezeit: 4 Min. · Senioren
Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, stehen viele ältere Menschen vor besonderen Herausforderungen. Glatte Gehwege, Kälte und Dunkelheit machen den Gang zum Supermarkt oder zur Apotheke beschwerlich. Das Gesundheitsamt Bremen weist regelmäßig darauf hin, wie wichtig Vorsorge und Unterstützung gerade in den Wintermonaten sind. Die Nachbarschaftshilfe Bremen verstärkt deshalb in dieser Zeit ihre Angebote.
Typische Herausforderungen im Winter
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wird der Winter oft zur echten Belastungsprobe. Vereiste Bürgersteige erhöhen die Sturzgefahr erheblich. Wer auf einen Rollator oder Gehstock angewiesen ist, traut sich bei Glatteis häufig gar nicht mehr vor die Tür. Auch der Weg zur nächsten Bushaltestelle kann bei winterlichen Bedingungen unzumutbar werden.
Hinzu kommt, dass Erkältungswellen und Grippesaison viele ältere Menschen zusätzlich schwächen. Wer krank im Bett liegt, kann nicht selbst einkaufen gehen. Gleichzeitig möchten viele Betroffene niemandem zur Last fallen und scheuen sich, um Hilfe zu bitten.
Wie die Nachbarschaftshilfe im Winter unterstützt
Die Freiwilligen der Initiative passen ihre Hilfsangebote an die Jahreszeit an. Neben den üblichen Einkaufs- und Botengängen kommen im Winter weitere Aufgaben hinzu. Dazu gehört das Besorgen von Streusalz, die Übernahme von Apothekenbesuchen bei Grippewellen oder einfach ein regelmäßiger Anruf, um sicherzustellen, dass es den Nachbarn gut geht.
Besonders wertvoll ist die Planbarkeit: Hilfeempfänger können feste Einkaufstage mit ihren Freiwilligen vereinbaren. So wissen sie, dass die benötigten Lebensmittel zuverlässig kommen, auch wenn das Wetter einen eigenen Einkauf unmöglich macht.
Tipps für Freiwillige in der Winterzeit
Wer im Winter Einkäufe für andere erledigt, sollte einige Dinge beachten. Die Waren sollten in stabilen Taschen transportiert werden, die auch bei Nässe und Schnee gut zu tragen sind. Bei Glatteis empfiehlt es sich, die Einkäufe möglichst direkt bis zur Wohnungstür zu bringen, anstatt sie im Hausflur abzustellen.
Auch die Kommunikation gewinnt im Winter an Bedeutung. Ein kurzer Anruf vorab kann klären, ob neben Lebensmitteln auch Medikamente oder andere dringende Besorgungen anfallen. So lassen sich Wege bündeln und die Hilfe wird noch effizienter.
Gemeinsam durch den Winter
Die kalte Jahreszeit zeigt besonders deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk in der Nachbarschaft ist. Wer Unterstützung benötigt, kann sich jederzeit über die Kontaktseite an die Nachbarschaftshilfe Bremen wenden. Und wer helfen möchte, ist herzlich willkommen, gerade jetzt, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird.