Mitmachen
Die Nachbarschaftshilfe Bremen lebt vom Engagement freiwilliger Helferinnen und Helfer. Ein Pool ehrenamtlicher Personen steht bereit, um Menschen aus Risikogruppen bei alltäglichen Aufgaben zu unterstützen. Die Koordination findet über eine Telegram-Gruppe statt. Wer gerade Zeit hat, kann auf eingehende Anfragen reagieren und erhält die nötigen Details.
Hinweis
Die solidarische Nachbarschaftshilfe wird vollständig von Freiwilligen organisiert. Es handelt sich nicht um einen professionellen medizinischen Dienst. Für aktuelle medizinische und behördliche Hinweise sollten die Informationen der zuständigen Behörden beachtet werden.
Regeln für Ehrenamtliche
Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, gelten folgende Grundsätze für alle Freiwilligen der Initiative.
Gesundheit
Wer Krankheitssymptome aufweist, sollte unbedingt zu Hause bleiben und keinen Kontakt zu Menschen aus Risikogruppen aufnehmen. Auch bei Symptomen, die nicht eindeutig zuordenbar sind, gilt Vorsicht. Das Risiko einer Ansteckung muss so gering wie möglich gehalten werden.
Ehrenamtlichkeit
Alle Helferinnen und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Es wird niemals eine Vergütung von Hilfeempfängern erwartet oder verlangt, die über die tatsächlichen Unkosten hinausgeht. Bargeldaustausch sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Den Hilfeempfängern kann angeboten werden, per Überweisung zu zahlen.
Einkauf
Beim Einkaufen gilt: Nur das kaufen, was auf der Liste steht. Sollte ein Produkt ausverkauft sein, empfiehlt es sich, beim Hilfeempfänger nachzufragen, bevor eine Alternative gewählt wird. Für jeden Einkauf sollte ein Bon mitgenommen werden. Der Bon wird anschließend an den Hilfeempfänger weitergegeben, damit die Kosten nachvollziehbar bleiben. Es ist hilfreich, zusätzlich ein Foto des Bons zu machen. Weitere praktische Tipps bietet der Beitrag Einkaufshilfe richtig organisiert.
Kontakt
Persönlicher Kontakt mit Hilfeempfängern sollte so kurz wie möglich gehalten werden. Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Einkäufe oder Besorgungen können im Eingangsbereich der Wohnung abgestellt werden, ohne die Räumlichkeiten zu betreten.
Transport
Es wird empfohlen, Einkäufe nach Möglichkeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erledigen. Öffentliche Verkehrsmittel sollten vermieden werden, da dort ein höheres Ansteckungsrisiko besteht. Wer auf den ÖPNV angewiesen ist, sollte besondere Vorsicht walten lassen und die geltenden Hygieneregeln beachten.
Teil des Teams werden
Wer die Initiative unterstützen möchte, kann der Telegram-Gruppe beitreten. Dort werden Hilfsanfragen geteilt und koordiniert. Freiwillige können sich flexibel einbringen, wann immer es die eigene Zeit erlaubt.
Materialien
Zur Bekanntmachung der Initiative stehen verschiedene Druckmaterialien bereit, die in der Nachbarschaft verteilt werden können:
- Plakat (A3-Format)
- Flyer (A4-Format)
- Informationsblatt zum Entlastungstelefon
Bei Interesse an den Materialien kann eine Nachricht an die Initiative gesendet werden.